Schattenwelt



"Und ich verstand die Zeilen,
die der Dichter schrieb,
dass Regentropfen Tränen sind,
wenn der Regen liebt."




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Anregungen & Kritik
an Svenja.C.Kraemer@web.de
der ins Gästebuch (.Kritik.)
Eigentlich eher "die Ideen", aber was soll's.
Ja, wie hat das Ganze begonnen? Ich habe keine Ahnung.
Schon in der Grundschule hatte ich unendlichen Spaß Geschichten zu schreiben und zu lesen und davor wenigstens zu hören... Zwischendurch habe ichmir seitdem immer mal hier und da Kleinigkeiten einfallen lassen, u.a. Gedichte. Aber auch nie unter dem Vorsatz "Ich schreibe nun was!", nein. Es war mehr wie eine Eingebung - die Idee war plötzlich da und wollte unbedingt notiert und formuliert werden.
Viele Geschichten und Gedichte, die ich seitdem schrieb, befinden sich in meinen privaten Tagebüchern, da sie sehr naha Erlebnisse, o.ä. behandeln - das Schreiben habe ich oft als Befreiung für mich selbst empfunden.
Die Geschichten, die ihr hier findet, sind allerdings zu 99% Fiktion. Hier und da behandel ich auch auf sarkastische Weise oder mit einer Extraportion Ironie, Dinge, die mich aufregen oder beschäftigen. Aber ich denke, dass man das aus den Texten heraus auch gut entnehmen kann, was nun meinen wirren Gedankengang spiegelt und was nur Fantasie ist.
Das hier... hat damit begonnen, dass ich eines abends einen uralten Blog von mir aufstöberte und etwas schreiben wollte. Daraus entstand dann eine Ironiegeladene Philosophiearbeit über die menschliche Sprache und kurz darauf kamen weitere Texte.
Und diese entstehen eigentlich immer wie folgt:
Oft liege ich im Bett und will eigentlich schlafen doch plötzlich... Ist da eine Art Bild in meinem Kopf und ich weiß noch nicht was daraus wird, aber bevor ich das nicht herausgefunden habe (in dem ich einfach losschreibe und mich in der Geschichte treiben lasse) finde ich keine Ruhe mehr. Hier und da, in einem ruhigen Moment, sieht man mich auch gerne mal hektisch einen Zettel hervorkramen nund blitzschnell etwas niederschreiben.
Es gibt aber auch Einfälle, die sich noch viel nervenaufreibender in meinen Kopf pflanzen. z.B. hatte ich in einer Nacht, auf der vergeblichen Suche nach Schlaf, plötzlich folgendes im Kopf: "Sie." Und ich wusste weder, was ich damit anfangen sollte, wer "Sie." ist oder werden sollte, oder sonstige Anhaltspunkte. Das einzige was mir bewusst war, war dass "Sie." die Hauptrolle einer melodramatischen Geschichte hat, die ich scheinbar schon im Kopf habe, aber noch nicht vor Augen. Drei Seiten später wusste ich endlich wer "Sie." war und konnte andere daran teilhaben lassen.
Vielleicht erkennt man aus diesen "Visionen" auch den Grund, wieso mir das Schreiben so unendlich viel Spaß bereitet: Es ist nicht nur für den Leser eine Überraschung, wie die Story endet, sondern auch für mich, obwohl ich diese ja selbst kreiere. 
Ich habe kein festes Bild oder Schema, nur einen winzigen Anhaltspunkt und selbst, wenn ich mir versuche vorzunehmen, dass ich dies oder jenes in der Handlung verewiegen will, stelle ich nacher fasziniert fest, dass ich fernab von dem gelandet bin. Überraschung.
Es ist zu faszinierend fremde Charaktere zum Leben zu erwecken, um damit aufzuhören. Ich kann nicht anders!
Und wenn man dann noch beobachten darf, wie andere die geschichten durchleben, da macht das Herz doch glatt einen Sprung. Wenn man beobachtet, wie ihre Augen über die Zeilen fliegen, in großer Erwartung auf das nächste Geschehen und zum Schluss ersteinmal wieder aus der Geschichte erwachen müssen, in der sie so eingetaucht sind oder wie meine Mutter, die eine schaurigschöne Geschichte las und wahrhaftig Tränen in den Augen hatte! Zu sehen, dass andere so viel Spaß an den Texten haben und sich so sehr einfühlen können, als wären sie selbst Teil der Handlung... DAS ist der Wahnsinn.