Schattenwelt



"Und ich verstand die Zeilen,
die der Dichter schrieb,
dass Regentropfen Tränen sind,
wenn der Regen liebt."




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Anregungen & Kritik
an Svenja.C.Kraemer@web.de
der ins Gästebuch (.Kritik.)
Herzlich willkommen in einer kreativen Phase! ...

Es ist ja schon ein Weilchen her, aber da in diesem Weilchen auch nichts los war, melde ich mich jetzt ohne schlechtes Gewissen, äußerst gut gelaunt und vorallem hellwach an diesem Samstagmorgen zurück! ... Und da hätten wir schon den ersten Konflikt: An einem Samstag ist man am Morgen normalerweise nicht hellwach und wenn doch, dann ist man bestimmt nicht gut gelaunt - was hat also diese Anomalie verursacht?
 
Beginnen wir doch mal bekanntermaßen beim Epilog - eine bestimmte, treulose, verschlafene Nase wird diese Anspielung verstehen, vorrausgesetzt bestimmte, treulose, verschlafene Nase steckt ihre Nase mal hier rein und... falls b., t., v. Nase dies tut: Bitte schlag mich nicht, Batman! ... Also, Epilog:
 
"...Man könnte also guten Gewissens sagen: Ich habe soeben mein erstes Buch geschrieben!"
 
Sekunde...
mein Hund ist vor einen Zaun gerannt... o.O
Ja, wir haben einen Zaun im Haus;
nein, das hat nichts mit der kreativen Phase zu tun,
obwohl es sehr kreativ ist...
...Gut, alles in Ordnung.
 
Der Beginn des Hauptteils zieht sich über einen etwas längeren Zeitraum, lässt sich aber in verhältnismäßig wenigen Worten zusammen fassen - der Rest nicht so ganz... Und zwar...
 
 
 
Hatte ich meine 'Buchidee' ja anfangs Leichenblässe getauft und dann vollkommen vergessen, dass ich so eine Geschichte angefangen hab - bis sie mir wieder in die Hände fiel. 
 
Nachdem meine Eltern mich kichernd mit Blättern vor der Nase auf der Terasse rumsitzen sahen, müssten sie den Beginn der Geschichte ertragen - wurde für gut befunden. Bzw. mehr als gut. Ich war zwar am Moppern, was ich alles abändern müsse, weil dies und jenes ungut ist, aber hey? Die Idee fand ich selbst auch nicht schlecht, wenn ich das mal erwähnen darf... Gut.
 
Leichenblässe wurde also fortgeführt - mal mehr, mal weniger. In meinem Kopf bildeten sich langsam 3/4 der Geschichte als Grobfassung und wurden notiert.
 
Dann kam b., t., v. Nase   und fragte mich, ob ich den Titel Leichenblässe schon als festen Titel vorgesehen hätte oder ob es noch Alternativtitel gäbe - der Autor Simon Beckett (z.B. Die Chemie des Todes - absolut empfehlenswert!) hätte nämlich bereits einen Roman mit diesem Titel. Meinem Titel... :P Nach kurzem Schmollen, weil meins... rief ich mir wieder ins Gedächtnis, dass ich mit der Titelwahl nicht ganz zufrieden war und bisher einfach nichts passendes fand. So ein etwas geheimnisvoller Titel ist zwar klasse, bringt aber nichts, wenn er zu sehr von der Story selbst abschweift. Aber eine Alternative? In etwa so greifbar wie Wasser in der Wüste - eine Dürrezeit stand bevor. :D
 
So, jetzt geht mein Dank an Stephen King, dessen Kurzgeschichten-Band (Abgrund - unheimliche Geschichten - definitiv auch absolut empfehlenswert!) ich seit etwa einer Woche lese und der mir plötzlich ohne Ankündigung zwischen diversen Panikattacken meinen Buchtitel lieferte. Einfach nur treffend. Ein Hauch Romantik, eine Prise Tod und eine gehörige Portion Geheimnis: Der Geisterkuss.
Ich las die Worte und wusste: DAS ist mein Baby!
 
Das deprimierende war bloß, dass 'mein Baby' einen Namen hatte, aber nicht mehr als ein paar Füße... maximal noch die linke Hand, vielleicht auch die rechte - aber keinesfalls beide! Es war einfach unvollständig. Verzweifelter Weise denkt man dann ununterbrochen drüber nach: Wie geht es weiter? Was schreib ich? Was geschieht? - Und das, liebe Freunde, ist der falsche Weg. Zumindest bei mir. Und es hat sich mal wieder bestätigt. 
 
Ich darf nicht wollen etwas zu schreiben - das Etwas muss wollen geschrieben zu werden! 
 
Tja, so kam es dann, dass ich eben vor etwa 2 Stunden im Bett lag, meine Drachenlampe an hatte, ein Buch vor der Nase und vollkommen in eine weitere Geschichte vom King vertieft war, bis ich kurz - ganz kurz - die Konzentration verlor und eine andere Geschichte vor Augen hatte. - Meinem Baby wuchs plötzlich die 2. Hand und das war noch längst nicht genug! Es wurde beinahe vollständig, so plötzlich und schnell, dass ich loshechtete einen Stift und mein Notizbuch griff und Seiten über Seiten mit Ideen, Abläufen, Hintergrundinfo's, sowie ersten fertigen Absätzen beschrieb. Natürlich muss das Gekritzel nun noch formuliert, getippt und in eine richtige Ordnung gebracht werden.
Aber es existiert.
Es ist vollbracht... so gut wie.
 
"...Man könnte also guten Gewissens sagen: Ich habe soeben mein erstes Buch geschrieben!"
 

 
 
 
24.10.09 07:42
 


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