Schattenwelt



"Und ich verstand die Zeilen,
die der Dichter schrieb,
dass Regentropfen Tränen sind,
wenn der Regen liebt."




WICHTIG! - Bitte gebt eure Blogaddi NICHT an. Ich denke, die die "betroffen" sind, wissen wieso. Danke.







.Startseite.
.Kritik.



.Der Autor.
.Die Idee.
.Das Buch.
.Der Weg.


.Projekt: Leichenblässe.








Anregungen & Kritik
an Svenja.C.Kraemer@web.de
der ins Gästebuch (.Kritik.)
Hallo. ;)

Ja, ich hab' länger nichts von mir hören lassen... I'm sorry.
 
 War aber auch in letzter Zeit nicht so sehr kreativ; 2,3 neue Geschichten existieren zwar, aber müssen noch überarbeitet werden - und von der einen habe ich meine Notizen verlegt... Argh...
 
 So, was gibt es sonst noch feines?
Ich habe - letzte Woche glaub' ich - in meiner Lieblingsbücherei (Wissink in Kempen - Schleichwerbung mal ganz offensichtlich ) meine Mappe abgegeben. Die haben sich gefreut ohne Ende und ich hab' mich gefreut ohne Ende, und, ja... :D
Als ich gestern dann da war, weil ich 2 Bücher bestellen wollte, würde ich sofort mit dem Satz: "Ich hab's bekommen, aber noch nicht gelesen..." begrüßt... Deswegen war ich aber doch garnicht da. :P
 
Mein Tantchen hat die Mappe momentan auch - ebenfalls eine Leseratte wie ich ^___^ - bzw. momentan ist die Mappe wohl bei meiner Cousine, die sich sofort gegruselt hat... :D
Na, sobald ich meine Notizen wiedergefunden habe, werde ich meinem Tattoowierer & einer anderen Verwandten auch noch 1 Geschi zukommen lassen.
 
Ansonsten... Das Passwort ist weg. Surprise!
 
Und... ich schaue mal, dass ich in den nächsten Tagen mal wieder etwas presentiere.
 
LG,
Svea
 
24.6.09 16:16


Werbung


"Stummer Abschied"

So, hier nun mit Verspätung die "echte" Geschichte. Aber wie gesagt: Etwas ausgeschmückt, wie es sich für eine Geschichte gehört. Zu 90% stimmen die Umrisse aber tatsächlich mit der realität überein.
 
Viel Spaß beim Lesen.
 
"Die Kälte der Nacht konnte sie nicht erreichen. Nicht in dieser Nacht. Denn nach Jahren der Trennung lagen sie nun Körper an Körper, Haut an Haut, Seele an Seele.

Sie spürte seinen warmen Atem in ihrem Nacken. Er füllte seine Lungen mit dem lieblichen Duft ihrer Haut. Dass es so schnell wieder würde vorbei sein, wie es begonnen hatte, wussten beide. Doch niemand sprach es aus in dieser Nacht. Es war nur diese Nacht.


Als sie sich begegneten, ihre Blicke sich kreuzten, funkte es erneut. Ihre Augen schrien vor heißer Sehnsucht und Angst; aus seinen sprachen kühle Hoffnung und Verlangen. Von Minute zu Minute kamen sie sich näher. Erst mit Blicken. Dann mit Worten und Neckereien. Schließlich mit bewussten Bewegungen, wie durch Zufall geschehen, bis ihre Hände sich fanden und wie früher ineinander schlossen. Nicht mehr los ließen.

Doch als ihre Angst auf seine Hoffnung traf, flüsterte sie ihm wenige Worte zu. Die Wahrheit. Nur die fürchterliche Wahrheit. Auch wenn sie mehr wollte, ihn so sehr wollte, wie er sich auch nach ihr sehnte, war die Panik zu mächtig. Sie wollte ihn nicht noch einmal verletzen. Kein weiteres mal verlieren. Nicht erneut so von ihm gehen. „Ich werde dir nichts versprechen, was ich nicht halten kann.“, sprach sie mit bebender Stille. Damit war offensichtlich, dass es nur diese Nacht war. Traurig ergründeten ihre Augen das tiefe Blau der seinen, um eine Änderung vor zu finden. Vorsichtig drückte sie seine Hand ein wenig fester ohne den Blick von ihm abzuwenden. Sie wollte nicht loslassen – nicht seine Hand, nicht seine Vertrautheit, nicht ihn.

Er schaute sie unverwandt an und nickte sanft, lächelte zaghaft, als er den Druck ihrer Hand erwiderte. Doch an Stelle eines leidenschaftlichen Kusses, konnte – durfte - er ihr nun lediglich einen schüchternen Kuss auf den Handrücken geben. Ohne den Blick von ihr zu lösen. Seine Hand schloss sich zärtlich noch fester um ihre. Er wollte nicht loslassen – nicht ihre Hand, nicht ihre Nähe, nicht sie.


Als der Mond am höchsten schien, lagen sie dort. Ein letztes Mal vereint. Beide waren wach – die ganze Dunkelheit hindurch -, um jeden Moment zu erleben. Jede ihrer letzten Sekunden, die verstrichen. Haltlos vergingen. Sie wollte nicht einen seiner leisen Atemzüge missen und er wollte ihren Duft für immer an sich tragen.

Als die Sonne die Sterne erlöste, lösten auch sie sich. Voneinander. Beide hatten nur noch eines in ihren müden Augen stehen, als sie sich ein letztes Mal ansahen. Bittere Traurigkeit.


Es war nur diese Nacht.

Denn es war ihr Abschied.

Auch wenn niemand es aussprach."

25.4.09 10:20


---News---News---News---

Happy News.
 
Naja, möglicherweise zumindest... Aber: Man könnte behaupten ich habe einen Fuß in der Tür. xD
 
Aaalso...
Nach der Schule war ich u.a. noch mit Jessi (aus meiner Klasse) in der Stadt. Hier & da gestöbert und weil wir noch ein wenig Zeit hatten, bin ich noch eben in meine Lieblingasbücherei gestiefelt. <3 Ich hatte da mal vor zu fragen, wie so die Chancen aussehen, ein Buch mit Kurzgeschichten rauszubringen. Was war die Antwort -die euphorische Antwort?
 
SEHR GUT.
Schonmal schön zu hören. 
 
Dann noch so ein wenig weiter geredet darüber und u.a. hat sie mir sofort ganz fröhlich 3 Verläge aufgeschrieben, von denen sie genau weiß, dass sie öfters neue Autoren besonders für Jugendbücher suchen, aber auch so Manusskripte sich ansehen und evtl. drucken, etc. U.a. war es der Verlag Carlson - z.B. die Twilight Saga - oder auch CBI - Romeo & Julia; Dann bin ich eben weg; u.a.) und ein 3. der mir gerade nicht einfallen mag. Carlsen ist da gerad ein kleiner Favorit.
 
So. Meine Lieblingsbücherrei<3 kennt mich mittlerweile natürlich. Ich kauf ja immer Bücher und noch mehr Bücher, usw. Sie sind da auch unheimlich nett, sodass ich auch gerne einfach mal so vorbei gehe.  
 
Und was dann ganz lieb war: Ich habe rumgescherzt vonwegen, wie lustig es wäre, wenn ich irgendwann da ankäme und mein eigenes Buch kaufen würde. ^^ Sie grinste und meinte dann, dass, wenn es klappt, ich UNBEDINGT dahin kommen müsse und sie würden dann einen großen Pappaufsteller dort platzieren, usw. Ich musste gleich total grinsen und meinte, dass ich mir das merke. Sie antwortete: "Ich mir auch!" ... Kurz darauf - nach dem sie mir auch den Literaturwettberwerb nochmals  nahegelegt hat und ein paar anderen Wortwechseln - sagte ich im rausgehen beflügelt: "Bis zum nächsten Mal." - Oder so ähnlich. Und sie betonte nochmals, dass sie sich das merken würde und Pappaufsteller und dies und das. "Ich merk's mir auch!"
 
Und... ich glaube meiner Bücherrei! Ist ja nicht umsonst die Bücherrei meines Vertrauens! :D Und ich finde es unsagbar klasse, dass sie mich da glatt unterstützen würden.
 
Also... werd eich in den nächsten Tagen ein Manusskript vorbereiten und hier und dort einreichen und mal abwarten - zusätzlich noch etwas beim Literaturwettbewerb einreichen und mein Deutschlehrer sagte mir heute noch was von Vorlesungen für junge Autoren die dann und wann stattfinden.
 

22.4.09 17:28


Zwei Geschichten - True & Fake.

Als erstes die, die weitestgehend pure Fiktion ist:
 
Irgendwann
(16.04.09)
 

Wie oft hatte sie schon hier gestanden und in den Regen gestarrt? Wie oft verharrte sie dort und wartete. Irgendwann hörte sie auf zu zählen. Doch jedes Mal betrachtete sie die Regentropfen genau – ihre Einsamkeit in der Masse. Isoliert voneinander und doch eine Einheit. Wie lange hatte sie sich schon gefragt, wann sie in den Wassermassen ertrinken würde? In jenen dort draußen oder jenen, die sich in ihrem Herzen weiter ansammelten. Doch nie passierte es, so sehr sie es sich auch wünschte. Um Erlösung bat. Es geschah nicht. Sie lauschte weiter dem Pochen, dem Prasseln des Regens, dass für sie Klang, wie etliche Glasscherben, die auf ihre Seele nieder stürzten. Wie oft hatte sie sich schon gefragt, wann sie endlich daran verbluten würde? Doch es geschah nie. Das Unwetter kam und ging. Innerlich. Äußerlich. Innerlich. Doch er kam nie. Bis jetzt, war er nie gekommen. Wie lange war es her? Eine Ewigkeit? Zwei? Ein greller Blitz erleuchtete die Straßen, die Bäume, ließ den Regen funkeln – doch ihn erblickte sie nicht.


Und sie wartete.


Wieso war er nicht bei ihr, sondern bei ihr? Wieso dort? War er so sehr vom Weg abgekommen, dass er jenen zu ihr nicht mehr fand? Zu ihrem Herzen? Zu ihrem gemeinsamen Leben? Er sollte bei ihr sein, ja, das war richtig. Aber war es falsch, wenn er bei ihr war? Machte es einen Unterschied, ob hier oder dort? Wenn er glücklich war, wie konnte sie dann beurteilen, was richtig, was falsch ist? Aber war er wirklich glücklich? Ohne sie? Wenn er bei ihr war? War er unglücklich, wenn er bei ihr war, weil er zu ihr wollte oder hatte er alles abgeschüttelt? Alles abgelegt, wie einen durchnässten Mantel nach einem Tag, an dem der Himmel weinte? Machte es einen Unterschied für sie, für ihn, für sie selbst?


Und sie wartete.


Vielleicht verhindert es der Regen. Vielleicht verschleiert er seinen Blick, lässt ihn seinen Weg nicht finden. Hält ihn von ihr fern. War es gut so? Sollte er ihr fern bleiben, oder ihr? Es waren nicht die Regentropfen, nein, es war der Seelenregen. Was auch sonst? Zu viel Schmerz hatte sie begleitet, getrennt und zusammengeführt. Und getrennt. War es endgültig? Würde er für immer bei ihr sein? Oder eines Tages doch zu ihr zurück kommen?


Und sie wartete.


Das salzige Nass, das von oben herab die Erde mit seiner Traurigkeit benetzte, war die letzte Verbindung von ihr zu ihm. Diese Verbindung konnte man ihr nicht nehmen, eben so wenig, wie die Erinnerung. An die Unsicherheit, das Glück und auch das Leid. Der süße Schmerz, die heiße Sehnsucht und die blinde Wut. Wenn er bei ihr war, waren sie getrennt. Und doch vereint. In der Erinnerung. Doch wenn er bei ihr sein würde, waren sie genau so stark getrennt, wie verbunden. Es war der ewige Kampf im Tränenmeer nicht zu ertrinken, doch irgendwann mussten sie aufgeben. Irgendwann. Vielleicht in einer Ewigkeit? Oder zwei?


Und sie wartete.


Jeder einzelne Tropfen stand für eine Lüge. Der Aufprall für die Entdeckung. Das Hinwegfließen für die Zerstreuung. Aber es hatte sie gegeben, genauso wie es sie nun gab. Was war richtig, was falsch? Hatten sie eine Chance? Oder lagen die Chancen für sie besser? Was auch geschehen würde, egal was, solange sie kämpfte, solange sie atmete, würde sie hoffen.


Und sie würde warten.


Als die ersten Sonnenstrahlen das kühle Wasser berührten, wischte sie ihre letzte Träne aus ihrem Augenwinkel. Glitzernd fiel sie zu Boden, zersprang in hundert kleine Teile. In Angst. In Hoffnung. In Hingabe. In Sehnsucht. In Trauer. Sie drehte dem Fenster, dass sie kalt und erbarmungslos von allem trennte was sie verband, den Rücken zu.


Doch irgendwann würde er kommen. Irgendwann. Vielleicht in einer Ewigkeit? Oder zwei?

 
 
Und dazu passend gibt es morgen eine nach wahrer Begebenheit, allerdings geschichtetypisch ein wenig ausgeschmückt. Eigentlich... wollte ich sie noch mit anhängen, aber da die erste schon so lang und verwirrend war, müsst ihr euch noch ein wenig gedulden.
 
@ Tine:
Danke. <3
Den Fehler korrigier ich noch... Keine Ahnung was da über mich gekommen ist.... :D Darfst mich btw gerne verbessern bei allem, was ich übersehe.
:-*
 
 
21.4.09 22:58


Spiel des Lebens.

(komplett )
Und der Tag kam, an den niemand glaubte, den niemand erwartete.

Denn die Menschen lebten in Sünde, in Neid und Gleichgültigkeit.
Brutalität erfüllte ihre Herzen.
Hatten sie erst erkannt, wozu ihr Mund fähig war, begannen sie ungestüm zu fluchen.
Als sie merkten, was ihre Augen vermochten, sahen sie nur das Schlechte.
Die Füße gebrauchten sie zum Jagen – ihresgleichen-, denn als sie erfuhren, dass ihre Hände nicht lediglich als Werkzeug dienten, sondern viel gefährlichere Waffen herstellen konnten, machten sie auch davon Gebrauch.

Sie kämpften bis zum Schluss.

 Als kein einziges Leben mehr vorhanden war, stieg Gott auf die Überreste der Erde hinab - er wurde erwartet. Sein Gefährte, der Teufel, lächelte beim Anblick des zerstörten Spielfeldes. „Und Gott sah, dass es schlecht war.“, äffte er den Allmächtigen nach. Dieser kramte währenddessen mürrisch in seinem Beutelchen herum, bis er fand, was er suchte. Entnervt übergab er seinem Gegenüber fünfhundert mystische Geldstücke und sprach:

Okay – diesmal hast du gewonnen! Spielen wir noch eine Partie 'Evolution'?“ 
8.4.09 09:50


31. März'09

Alles wird gut
(Ausschnitt)

"... Nun, weil es regnete. Ich liebte solche Tage! Nur vereinzelt traf man auf menschliches Leben und selbst wenn man jemanden traf, selbst wenn dieser hätte etwas erkennen wollen – es war unmöglich die Regentropfen von den Trauertränen zu unterscheiden. Zu manchen Zeiten war ich mir selbst nicht sicher, ob das salzige Etwas, dass mein Gesicht überflutete, dem Flehen meiner Augen entsprang oder schlicht aus den Wolken fiel. Fiel. Fallen. Mein Fall.

Als solchen betrachtete dieser Fremde es zumindest. Er meinte, als er meine Arme fest umgriffen hielt, dass ich noch so jung sei und dann folgten diese drei Worte: „Alles wird gut.“ Hätte ich mich nicht längst an den Gedanken gewöhnt, mein Leben, mich selbst, für wertlos zu halten, hätte sein Griff und sein starrer Blick mich wohl zu Tode geängstigt. Vielleicht hatte ich mir sogar genau das gewünscht? Dessen ungeachtet, vernahm ich zu allem Überfluss an Nichtigkeit etwas Vertrautes an ihm – seine Augen. Doch Gefühle waren mir durch meinen Entschluss der Wertlosigkeit gänzlich unbekannt geworden. Also musterte ich ihn nur stumm und verdrängte die ferne Erinnerung. Denn so fremd er mir auch zu seien schien, da war etwas, dass das Gegenteil bezeugen wollte. Er starrte mich lange Zeit nur eindringlich an, genau, wie ich auch ihn, bis er seinen festen Griff löste und mich meinen wirren Weg fortführen ließ. Wo er enden würde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht; das wusste ich erst, als ich ankam; aufschlug. ..."

 
1.4.09 17:35


ERÖFFNUNG. +EDIT.

Herzlich willkommen, Auserwählter!
Die spontane Idee, einen Blog zu meinen Geschichten zu erstellen, ist fertig - mit viel Mühe. :D Eigenes Lay sogar erstellt. Mein erstes, jippi.
Es gibt hier und da noch ein paar Dinge, die geändert werden müssen, z.B. dass teils die Links in grün angezeigt werden o.O, aber vorerst gebe ich mich zufrieden.
Unterseiten, usw. folgen noch.
Bis dahin...
LG
Edit:
Muha, einfach die Augen der Lay an die grüne Linkfarbe angepasst und? So hat sie mehr Ausdruck und alles ist harmonisch.

30.3.09 19:26


[erste Seite] [eine Seite zurück]